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Zukunft

BEVORSTEHENDE AUSSTELLUNG BEI HDE VAR
JUNI - OKTOBER 2023

Nach dem Tod Karls des Großen, dann seines Sohnes Ludwig des Frommen, wurde das Reich nach karolingischer Tradition im Vertrag von Verdun 843 zwischen den drei Enkeln Karls des Großen aufgeteilt: Lotharingien, Herrschaft Lothars, von Germanien bis Italien über die Maas, den Rhein und die Rhône, Ostfranken und Westfranken.
Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte dieses oft missverstandenen Königreichs sowie den außergewöhnlichen Reichtum der karolingischen Kunst. Tatsächlich soll Lotharingien im Zuge komplexer politischer Entwicklungen Gebiete von der Nordsee bis zum Mittelmeer umfasst haben und heute in Deutschland, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Italien integriert sein.
Diese wechselnde Geographie, aber dennoch verankert im westeuropäischen Kontinent, ist die Grundlage der künstlerischen Pracht Lotharingiens. Als direkte Erben der Erfindungen der Künstler des Palastes Karls des Großen spiegeln die in der zweiten Hälfte des 9. und im 10. Jahrhundert geschaffenen Werke die vielfältigen Facetten des Territoriums wider, die von der germanischen Welt bis nach Italien reichen , durch die Täler der Maas, des Rheins und der Rhône. In der Tat faszinieren die Werke der Künstler aus Lotharingia durch das unterschiedliche Erbe, zwischen nordischer Kunst und Kunst, die das Erbe des antiken Mittelmeerraums trägt, auch heute noch durch ihren ästhetischen Reichtum. Die diplomatischen Beziehungen der karolingischen Herrscher mit dem Byzantinischen Reich finden ein direktes Echo in der künstlerischen Geste, durch die Reisen von Künstlern, Werken und Materialien.
Die Ausstellung befasst sich mit den wichtigsten Ereignissen, die die Geschichte Lotharingiens geprägt haben, und bemüht sich, ihre künstlerischen Strömungen aufzuzeigen.
Ob kostbar oder gewöhnlich, die Werke von Lotharingia spiegeln die große Kreativität dieser Zeit wider.
Einer linearen Route folgend, die durch die Architektur des Ausstellungszentrums vorgeschlagen wird, wird die Veranstaltung daher die lotharingische Kunst in einem breiteren Kontext präsentieren, mit dem Ziel, den Besuchern visuelle Brücken zu bieten und dazu beizutragen, den zentralen Ort der lothringischen Welt um die Wende vom 1 2. Jahrtausend.

Nationale Ausstellungen

Die Abteilungsausstellungshalle bietet mehr als 650 m2 Ausstellungsräume, die ausschließlich nationalen Ausstellungen zu den Themen Geschichte und Zivilisationen gewidmet sind. Es beherbergt jedes Jahr zwei Ausstellungen, eine im Sommer, die andere im Winter, und lädt die Öffentlichkeit ein, sich Disziplinen wie Bildhauerei, Archäologie, Kunstgeschichte... zu öffnen. Um sie zu gestalten, werden Partnerschaften mit großen nationalen und internationalen Museen geschlossen. Sie ermöglichen es, diesen Ort als großen Ausstellungsort im Herzen des Var zu etablieren.

Diese Einrichtung des Departements entwickelt, produziert und baut alle ihre Ausstellungen auf. Sie werden mehrere Jahre im Voraus festgelegt, um Projekte von nationaler Reichweite bauen zu können. Für jede von ihnen werden nach Auswahl des Themas und Ernennung des Ausstellungskurators Leihanfragen an wichtige nationale und internationale Institutionen gestellt, wie beispielsweise für die Eröffnungsausstellung "Odysseus, Reise in einem Mittelmeer der Legenden". Louvre Museum oder das Petit Palais in Paris, die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek in München oder das Museum für Kunstgeschichte in Wien. Sie ermöglichen es, emblematische Werke zu erhalten, die außergewöhnliche Ereignisse nähren.

Die Sommerausstellung 2022 „Mumien, die Wege der Ewigkeit“ steht auf der Agenda der großen Sommerausstellungen in Europa. Es zeigte auf beispiellose Weise seltene Objekte, die speziell für diesen Anlass zusammengestellt wurden, und profitierte von Leihgaben renommierter Museen, eine Garantie für die Anerkennung des Ortes. Darüber hinaus kamen mehr als 37.000 Besucher, um die Ausstellung zu entdecken. Wir danken ihnen.

Entdecken Sie jetzt und bis zum 12. Februar die News „Die fabelhafte Geschichte des Spielzeugs, von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart“!